Bildverarbeitung zur Werkstückerkennung
Durch die sechs Achsen des Industrieroboters werde eine maximale Flexibilit?t?gegenüber anderen Automatisierungsl?sungen erreicht. Dabei sollte der Roboter?über eine hohe Bahngenauigkeit und einen stabilen, schwingungsarmen Aufbau?verfügen. Aufgrund der anspruchsvollen Anforderungen an die Erkennung der?Kupferwerkstücke waren im Vorfeld Tests n?tig, die in den Versuchslaboren der?KUKA Roboter GmbH durchgeführt wurden. Von der ersten Machbarkeitsstudie bis?hin zur Integrationsunterstützung vor Ort standen der KUKA Engeneeringabteilung?Bildbearbeitungsexperten zur Seite.
Das Bündel aus Profilstangen wird zun?chst zugeführt und mithilfe eines Manipulators vom Bediener vereinzelt. Im Anschluss erfolgen der Quertransport bis zur Position der Spannvorrichtung und die Zuführung in ebendiese durch einen Rollengang. Um die genaue Lage der Kupferprofile zu erkennen, setzt Wieland Anlagentechnik auf das KUKA.VisionTech System, welches am KUKA Roboter angebracht und geführt wird.
Die Daten des Kamerasystems werden an einen Leitrechner übermittelt, über eine Software interpretiert und anschlie?end als 3D-S?gekurve ausgegeben – ein Vorgang, der vor der automatisierten L?sung noch per Hand mittels schriftlicher Markierung erfolgte. Auf Basis von CAD-Daten werden die S?geschnitte festgelegt und an den KUKA Roboter übermittelt. Dieser führt anschlie?end bis zu vier raumorientierte Kurvenschnitte mit der Bands?ge aus.?Im darauf folgenden Arbeitsschritt wird die so entstandene Anspitzseele, ebenfalls r?umlich orientiert, ausgewalzt, um das weiche Kupfer zu verfestigen.?
Kombination von KR FORTEC und KUKA.Visiontech
Um die schwere und ausladende MEBA-Bands?ge (1,35 m Achsabstand und Au?enma?e von über 2,00 m) und die Prozesskr?fte ideal aufnehmen zu k?nnen, entschied man sich bei Wieland Anlagentechnik für den Einsatz eines KUKA Schwerlastroboters aus der KR FORTEC Serie mit 360 kg Traglast. Dieser überzeugt durch die schwingungsarme Bewegung und sichere Führung der S?ge.
Der Name KR FORTEC steht für Kraft und Dynamik – abgeleitet von Force und Forte. Im Vergleich zur Vorg?ngerserie liegen die Vorteile der KR FORTEC Familie auf der Hand. Durch die Umstellung von Riemen- auf Zahnradtechnik entf?llt der j?hrliche Riementausch, das reduziert Wartungskosten. Bei gleicher Traglast und Reichweite konnte KUKA die Achsgeschwindigkeiten im Vergleich zum Vorg?ngermodell um bis zu 18 Prozent steigern. Das reduziert die Taktzeiten signifikant.